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Kreatives

Wie steht es eigentlich ums Bullet Journal? Ein Update

Bullet Journal Future Log April 2020

Lange habe ich hier nichts mehr von meinem Bullet Journal gezeigt, nur auf Instagram gab es vereinzelt Einblicke. Ein paar Dinge haben sich geändert, von denen ich heute ausführlicher erzählen möchte.

Seit Anfang des Jahres nutze ich ein Bullet Journal von Chronicle Books und bin damit extrem glücklich. Das EMF-Buch konnte mich zuletzt ja nicht so begeistern. Bei diesem ist das Papier aber super für alle Stifte geeignet, die ich gerne nutze und hat ein schön kleines Punktraster. Das Beste ist allerdings, dass es aufgeschlagen gut liegen bleibt und die Seiten nicht sofort wieder zu fallen.

Auf dem Foto oben seht ihr mein Future Log für April (ja, die Bilder liegen schon wieder eine Weile auf der Festplatte…). Ich bin mittlerweile dazu übergegangen, wirklich für jeden Monat eine Doppelseite als Future Log zu nutzen, sodass ich bei den Weeklys flexibler bin. Dabei gibt es eine Spalte für die Arbeit und alles Dienstliche und eine für Privates. Eine knappe halbe Seite bleibt frei für Notizen und To Dos ohne festen Termin.

Bullet Journal Übersicht Blog und Hobby

Was geblieben ist: Der minimalistische Stil. Mir ist es wichtig, bei Zeitmangel schnell meine erforderlichen Seiten erstellen zu können, deshalb muss eine aufwendige Gestaltung optional bleiben. Wie das funktioniert, zeigt sich gut bei der monatlichen Übersicht für den Blog und die Bücher.

Auf der linken Seite bietet ein Kalendarium einen Überblick, in das ich Blogposts eintrage. Bei den Notizen darunter kann ich Ideen und mögliche Beiträge festhalten. Der Freiraum oben dient der Gestaltung – sofern es die Zeit erlaubt. Dann kann ich mich mit der Überschrift ‚April‘ kreativ austoben. Wenn es nicht klappt, steht eben nur mit Bleistift der Monat da, ich kann die Seite aber trotzdem funktional nutzen.

Rechts ist ein kleiner Follower-Tracker, den ich wöchentlich ausfülle. Daneben halte ich in einer Leseliste Bücher fest, die ich in diesem Monat lesen möchte oder sollte. Die restliche Seite ist frei für gelesene und neue Bücher, die ich fortlaufend eintrage.

Dieses Prinzip setze ich auch bei den Trackern um: Alles Nötige wird vorbereitet, die Gestaltung von Überschriften und Co. bleibt optional. Da sich hier die Aufteilung nicht verändert hat, habe ich auf neue Fotos verzichtet.

Momentan bin ich mit dieser Methode und den Seiten sehr glücklich. Es hat doch eine Weile gedauert, nach dem Studium die Seiten so anzupassen, dass es für den neuen Arbeitsalltag gut funktioniert. Aber gerade das ist ja das Schöne am Bullet Journal – es lässt sich jederzeit etwas ändern.

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3 Kommentare

  • Antworten Jennifer

    Hach,

    ich bin immer so neidisch, wenn ich anderer Leute Bullet Journals sehe. Meins ist auch minimalistisch, aber sieht trotzdem nicht halb so ordentlich aus :D
    Aber man schaut ja trotzdem gerne. Ich glaube eine Blog-Übersichtsseite muss ich mir auch mal zulegen, den Blog hab ich bisher in einem eigenen Notizbuch, aber so hab ich einfach keinen Überblick…

    Vielleicht musst du mir morgen noch ein paar Inspirationen und Tipps geben :D
    Liebe Grüße
    Jennifer

    6. Mai 2020 um 22:28
    • Antworten Luise

      Anfangs hatte ich alles für den Blog auch in einem extra Buch. Deshalb bin ich dann aber zum Bullet Journal System gewechselt – damit ich wirklich alles an einem Ort beisammen habe. Das kann ich dir also nur empfehlen :)
      Und keine Sorge, die Optik ist nicht so wichtig. Es soll ja für DICH funktionieren.

      Liebe Grüße!

      21. Mai 2020 um 17:35
  • Antworten Luisa

    Hi Luise,

    mein BuJo ist auch eher minimalistisch aus Zeitmangel. Ich finde es sehr interessant, dass du Überschriften usw. frei lässt für eine Gestaltung, wenn Zeit ist! Darauf bin ich nicht gekommen. Werde ich bei mir auch mal ausprobieren

    Grüße, Luisa

    26. Juli 2020 um 16:47
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