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Bücher Rezension

{Rezension} Die Legende des Weltenwandlers – Janina Ebert

KLAPPENTEXT

Annabella, kurz Aella genannt, hat drei Probleme. Erstens: Ihre Abiturprüfungen stehen unmittelbar bevor. Zweitens: Sie ist unsterblich in ihren besten Freund Ken verliebt, der seit neun Jahren bei ihr und ihrer Großmutter lebt und den sie irgendwie davon überzeugen muss, dass sie die perfekte Frau für ihn ist. Und drittens: Ken heißt eigentlich Ukog, kommt aus der Dimension Darnoc und hat den Auftrag, irgendwann die Erde und mit ihr die gesamte Menschheit zu vernichten.
Aella weiß, dass sie die Einzige ist, die Ken dazu bringen könnte, die hiesige Dimension, und damit alles, was sie kennt, zu verschonen. Doch wie soll sie das schaffen, ohne Ken dabei in Gefahr zu bringen?
Als eine Freundin aus Kindertagen auftaucht, sieht Aella in ihr den ersten Menschen, dem sie sich anvertrauen kann – und Bea hat auch sofort einen »Masterplan«. Doch die Zeit wird knapp: Ein weiterer Darnocianer kommt auf die Erde und der Zeitpunkt der Entscheidung rückt immer näher …

MEINE MEINUNG

„Die Legende des Weltenwandlers“ – Ein Titel, der sofort neugierig macht. Das Cover strahlt etwas Überirdisches aus und gleichzeitig zeigt es ein Mädchen und einen Jungen in einer ganz normalen Umarmung. Aella und Ken.

Seit neun Jahren lebt Aella mit dem Darnocianer Ken bei ihrer Großmutter und versucht, ihn von seinem Plan, die Menschheit zu vernichten, abzuhalten. Bisher erfolgreich, doch wie lange geht das noch gut? Schließlich stimmt es doch irgendwie, die Menschen tun schreckliche Dinge und handeln grausam. Unterstützung bekommt sie überraschenderweise von einer alten Freundin, doch es bleibt nicht mehr viel Zeit: Ein weiterer Darnocianer kommt auf die Erde und er ist nicht der einzige überirdische Besucher…


„Findest du es nicht auch unfair, dass ich sterben muss, weil andere Mist gebaut haben?“
„[…] Es ist nun einmal so, dass man auch für die Verbrechen der Gesamtheit büßen muss. […] Ich darf keine Ausnahmen machen, ich darf nicht über jeden Einzelnen richten, sondern nur über das Ganze!“ (S. 25)
Die Geschichte wird in einer einfachen Sprache erzählt und ist deshalb leicht verständlich. An mancher Stelle hätte ich mir noch die ein oder andere zusätzliche bzw. ausführlichere Beschreibung gewünscht, um mir den Inhalt besser vorstellen zu können.
Aella hat aus Sorge, dass die Wahrheit um Ken auffliegen könnte, kein normales Teenagerleben geführt. Er ist ihr einziger Freund und natürlich hat sie sich promt in ihn verliebt, obwohl sie es doch eigentlich besser wissen sollte.
Ken sorgt für gute Unterhaltung in der Geschichte, denn als Darnocianer kennt er sich mit den Gepflogenheiten der Menschen kaum aus. Anfangs wirkt er machmal wie ein Hund, der für alles zu begeistern ist und stets nur gute Absichten hat. Im Laufe des Buches durchläuft er aber eine enorme Entwicklung…
Ein Außerirdischer kommt, um die Erde zu vernichten, weil die Menschen es einfach nicht auf die Reihe kriegen, ein friedliches Leben mit sich und der Umwelt zu organisieren. Die Message der Geschichte wird eindeutig transportiert, gegen Ende jedoch durch die Probleme der Darnocianer untereinander wieder leicht überdeckt. Die Story ist aber in sich stimmig und bietet gute Unterhaltung, auch wenn sie an einigen Stellen hätte vertieft werden können.

FAZIT

4 von 5 Lesebändchen

„Die Legende des Weltenwandlers“ ist ein unterhaltsames Jugendbuch mit ernstem Hintergrund. Die Verschiedenheiten der Protagonisten sorgen für amüsante Dialoge, die die Story gut auflockern. Für alle Teenager zu empfehlen!

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2 Kommentare

  • Antworten Anonym

    Ich selbst habe das Buch vor drei Tagen angefangen zu lesen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Es hat mich gefesselt, weil es zum Teil mit den Parallelwelten surreal ist, aber die Geschichte der Menschheit mit allen grausamen,wahren Facetten beschreibt. Wirklich nur zu empfehlen!

    1. Juli 2014 um 17:12
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