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Mein Bücherherbst 2017

Hallo Winter! Hallo gemütliche Lesestunden bei Tee und Kerzenschein, möglichst nah an der Heizung und/oder eingekuschelt in diverse Decken. Na gut, sind wir mal ehrlich: Zu Tee und Kerzen komme ich meist nicht. Gemütlich ist es aber allemal.
Die Zusammenfassung für den Herbst fällt doch nicht so klein aus, wie zeitweise befürchtet. Zwar habe ich im Praktikum wirklich eher wenig gelesen, seitdem aber doch schon wieder ein bisschen aufgeholt. 10 Bücher sind es insgesamt geworden.
Dranbleiben lohnt sich: Dann erfahrt ihr nämlich, wie es 2018 mit den Jahreszeitenrückblicken weitergeht. Achtung Spoiler! Es wird sich etwas ändern :)

Eines Abends in Paris | Nicolas Barreau | 362 Seiten | Piper
Das Buch hatte ich bereits im Sommer begonnen und weil das nun eine ganze Weile zurückliegt, kann ich mich leider nicht mehr so gut an den Inhalt erinnern. Schön war es auf jeden Fall. Nicolas Barreau hat es bisher immer geschafft, mich zu verzaubern, auch wenn es manchmal etwas kitschig wird.
Zwanzig Zeilen Liebe | Rowan Coleman | 410 Seiten | Piper
Ein wirklich schöner Roman! Eines der Bücher, das ich vielleicht als Print noch schöner gefunden hätte und bei dem nun viele kleine Markierungen eingeklebt wären. Klare Empfehlung.

Tage zum Sterneplücken | Kyra Groh | 480 Seiten | blanvalet
Ich dachte mir, wenn ich schon die Gelegenheit habe, dann lese ich nun auch das dritte Buch von Kyra Groh. So ist es als einziges Buch auf dem eReader gelandet, zu dem ich nicht das Print zu Hause stehen hab. Daher auch nicht auf dem Foto. Jedenfalls hat es mir, wie auch schon ihre ersten Romane, sehr gefallen. Kyras Humor ist einfach unschlagbar!

Die Wahrheit | Melanie Raabe | 443 Seiten | btb
Melanie Raabe hatte mich bereits mit „Die Falle“ überzeugt und „Die Wahrheit“ lag nun auch schon eine Weile bei mir herum. Wieder ein sehr gelungener Psychothriller. Wer nichts mit blutigem Mord und Totschlag anfangen kann, ist hier goldrichtig.

Alle sieben Wellen (2) | Daniel Glattauer | 219 Seiten | Goldmann
Nach dem fiesen Cliffhanger von Band 1 musste ich mir natürlich so schnell wie möglich (= sobald in der Bibliothek wieder verfügbar) den zweiten Teil holen. Auch der las sich wieder weg wie nichts, konnte mich aber nicht so sehr begeistern wie der erste. Diesmal ging mir Emmi vor allem zum Ende hin ziemlich auf die Nerven.
Der Palast der Borgia | Sarah Dunant | 646 Seiten | Insel
Das letzte Buch, dass ich auf dem eReader gelesen habe. Dass es ziemlich dick ist und noch dazu ein historischer Roman, die ja oftmals recht ausschweifend sind, wusste ich natürlich vorher. Aber irgendwie hatte ich mir doch mehr erwartet. Zum einen hätte ich mir einen besseren zeitlichen Überblick gewünscht, zum anderen mehr Handlung und weniger Sprünge zu wichtigen Ereignissen. Die Figuren wurden für mich leider nicht greifbar. Ein bisschen mehr Fiktion und Alltag hätten gut getan. Und dann ist die Geschichte mit diesem Buch auch nicht beendet und ich stehe jetzt vor der großen Frage, ob ich weiterlesen soll oder nicht.
Sieben Tage voller Wunder | Dani Atkins | 232 Seiten | Knaur
Ich kann wieder Printbücher lesen! „Sieben Tage voller Wunder“ erreichte mich während des Praktikums und musste auf meine Rückkehr warten. Dann habe ich aber nicht lange gezögert. Und meine Rezension ging auch gleich am nächsten Tag online :)

Berühre mich. Nicht. (1) | Laura Kneidl | 461 Seiten | LYX
Wie sehr habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Schon zur Leipziger Buchmesse wurde es mir vorgestellt und nachdem klar war, dass es einen Bibliotheksbezug gibt, musste ich es einfach lesen. Vom Stil her ist es sehr ähnlich zur Again-Reihe von Mona Kasten und liest sich dadurch natürlich ebenso gut. Jetzt bin ich unglaublich gespannt auf den zweiten Teil, denn im Gegensatz zur Again-Reihe ist die Handlung hier nach dem ersten Band noch nicht abgeschlossen.
Mit anderen Worten: ich | Tamara Ireland Stone | 333 Seiten | Magellan
Nachdem es zu diesem Buch so viele positive Meinungen gab, konnte ich jetzt nicht länger warten. Und was soll ich sagen? Ein richtig gutes Jugendbuch! Kann ich absolut empfehlen. Das Thema Zwangsstörungen wird gut mit einer Liebesgeschichte verknüpft, alle wichtigen Aspekte im Jugendalter sind enthalten und es ist der Autorin gelungen, die Seitenzahl auf genau das richtige Maß zu bringen. Nicht zu kurz und nicht zu lang. Besonders gut gefiel mir die Reflektiertheit (Gibt es das Wort?) von Sam, und dass sie von Beginn an professionelle psychologische Betreuung hat.

Die Quersumme von Liebe | Katrin Zipse | 281 Seiten | Magellan
Und das ist dann auch gleich mein Kritikpunkt bei „Die Quersumme von Liebe“. Es wird schnell klar, dass Luzie psychologische Hilfe braucht, doch das wird in der Geschichte nicht aufgegriffen. In einem Jugendbuch erachte ich das aber für enorm wichtig, denn es hinterlässt schließlich einen Eindruck auf seine Zielgruppe. Abgesehen davon hat mir das Buch aber gut gefallen. Es hat eine ganz andere Erzählweise: Während Luzie am Ende der Geschichte schläft, sitzt Puma bei ihr und liest ihre Aufzeichnungen. Darüber erfährt der Leser nach und nach, was sich zugetragen hat.

Und nun will ich euch nicht länger auf die Folter spannen, was meine Ankündigung angeht. Ursprünglich hatte ich mit den Jahreszeitenrückblicken begonnen, weil ich zu wenig gelesen habe, als dass sich ein Monatsrückblick gelohnt hätte. Mittlerweile lese ich aber wieder mehr und vielleicht habt ihr es selbst schon gemerkt: Die Rückblicke werden dadurch ganz schön lang. Ab nächstem Jahr möchte ich also etwas Neues ausprobieren: Monatsrückblicke für jeweils zwei Monate. Damit sollte sich ein gutes Mittelmaß für die Anzahl der Bücher ergeben und vielleicht schreibe ich dann auch wieder etwas zu meinem Alltag mit rein. Die Bücher, die ich (hoffentlich) dieses Jahr noch lesen werde, packe ich dann einfach mit in den Januar/Februar Post, damit sie nicht untergehen.

Was haltet ihr vom Zweimonats-Rhythmus? 
Und vor allem – kennt ihr schon ein paar meiner gelesenen Bücher?

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2 Kommentare

  • Antworten Nadine Herr

    Hallöchen Luise,
    ich habe von den Büchern "Die Wahrheit" gelesen.
    Um ehrlich zu sein hat mir das Buch nicht ganz so gut gefallen wie "Die Falle".
    Ich fand es trotzdem sehr gelungen, allerdings habe ich mir nach dem ersten Buch ein bisschen mehr Spannung erhofft.
    Dein Blog gefällt mir super gut! Ich muss gleich als Leser da bleiben <3
    Ganz liebe Grüße
    Nadine

    2. Januar 2018 um 16:38
    • Antworten Luise W.

      Hallo Nadine,
      mir hat "Die Falle" auch ein kleines bisschen besser gefallen. Gut sind ohne Frage beide Bücher.
      Das freut mich sehr, herzlich willkommen :)

      Liebe Grüße!

      2. Januar 2018 um 20:05

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